12.02.2023, von Dehen

Im Interview: Götz Wege

Wir haben unserem Ortsbeauftragten Fragen gestellt:

Bitte stell dich kurz vor:

Mein Name ist Götz Wege, fast 63 Jahre alt, verheiratet, 4 Kinder.
Ich bin Ausbilder bei einem gemeinnützigen Bildungsträger und bereite Jugendliche auf die Berufsausbildung und den Schulabschluss vor.
Seit 2000 bin ich beim THW; erst als Helfer, dann als Gruppenführer, später als Jugendbetreuer. Nach einem Jahr als stellvertretender Ortsbeauftragter, wechselte ich im Jahr 2008 die Position zum Ortsbeauftragter für das THW Iserlohn.

Wie und warum bist du zum THW gekommen?

Wie? Ganz einfach ich hab dem OV in Iserlohn eine Mail geschrieben, wurde eingeladen und hab mitgemacht. So einfach geht das.
Warum? Das ist schwer zu beantworten und vielleicht für einige auch schwerer zu verstehen. Ich wollte mich für die Gesellschaft gewinnbringend engagieren und da fiel mein Blick auf das THW. Aber ich glaube, man fragt, wenn man so eine Idee hat, nicht nach dem Warum, man macht das einfach.

Warum hast du den Posten des Ortsbeauftragten übernommen?

Eigentlich einfach zu beantworten. Mein OV hat mich damals gebraucht und ich habe ja gesagt. So habe ich mich der Wahl zum OB gestellt. Meine Kameraden waren der Meinung ich könne das, ob dem so ist, können nur meine Kameraden beantworten.

Welches ist dein Lieblingsgerät im Ortsverband?

Da gibts keins. Jedes Gerät, jede technische Ausstattung des THW ist für die Aufgabe, für die es gemacht wurde wichtig. In Händen von gut ausgebildeten Helfern erfüllt es entsprechend dessen Zweck.

Hat dich ein Einsatz/Erlebnis besonders geprägt?

2002  das Elbehochwasser
Ich habe lange Zeit bevor ich nach Iserlohn zog, in Dresden gewohnt. Am 16.08.2002 kurz nach Mitternacht kam der Einsatzauftrag. Und wenn man lange in einer Stadt gewohnt hat und dann die Zerstörungen sieht und weiß, wie es vorher ausgesehen hat, das vergisst man nicht. Ich war froh, dort helfen zu können.

Du wirst bald den Posten des Ortsbeauftragten abgeben. Wie bereitest du dich darauf vor?

Ich versuche, einen aufgeräumten Schreibtisch an meinen Nachfolger zu übergeben. Und wenn mein Nachfolger es möchte, so werde ich ihn bei der Haushaltsplanung und Beschaffung unterstützen. Genau dies ist im THW nun ja, nicht gerade ein besonders gerader Weg.

Was wirst du danach beim THW Iserlohn machen?

Ich bleibe natürlich beim THW, gern möchte ich mich insbesondere um die Funk- und Nachrichtentechnik kümmern und den Zugführer bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützen.

 "Danke schön Götz für das offene Gespräch!"


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